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Ostergruß aus den drei Dienststellen des Senioren-Forums

Viele haben auf den "Aufruf in einer außergewöhnlichen Zeit" eine Rückmeldung geschickt. Vielen Dank! Aufgrund der Fülle konnte nicht alle veröffentlich werden. Eine kleine Auswahl sind unter "Nachrichten" nachzulesen. Allen ein herzliches DANKE - auch für die guten Wünsche!

In diesen Tagen möchten wir allen Mitarbeiter/innen, Senioren/innen und Freunden des Senioren-Forums den nachfolgenden "Ostergruß in außergewöhnlichen Zeiten" zu kommen lassen:

Liebe Damen und Herren als Verantwortliche in der kirchlichen Seniorenarbeit,

nun hat die Heilige Woche begonnen. Station für Station gehen wir auf das Fest der Auferstehung zu. - In diesem Jahr hat das einen eigenen Charakter. Die Gemeinsamkeit, die wir in der Feier dieser Tage so schätzen, ist neu zu gestalten. Aber in der Gewissheit, im Glauben miteinander verbunden zu sein, werden wir eine Form finden, dass wir die Geheimnisse dieser Tage auf andere Weise betrachten.
Mit diesem Gruß wollen wir das bekräftigen; darüber hinaus erzählen wir Ihnen, was momentan für uns Bedeutung hat, wenn wir an die wichtigste Festzeit des Kirchenjahres denken.

AB-gesagt - AN-gesagt - Gedanken von Franz Schmitt, Diözesanaltenseelsorger:
- AB-gesagt ist nicht Ostern, auch wenn die öffentlichen Gottesdienste abgesagt sind. - AN-gesagt bleibt Ostern als Grund unserer Hoffnung und Freude mit der Erinnerung

an die Auferstehung Jesu mit der Erfahrung, dass das Leben weitergeht und die

Liebe bleibt.
- AN-gesagt bleibt Ostern, dass wir seine Stimme auch gerade jetzt in nachfragenden,

verstehenden und ermutigenden Telefonaten oder Mails hören. - AN-gesagt bleibt Ostern, dass wir ihn in unserer Mitte wissen,

wo immer wir miteinander das Brot teilen, die Hilfe teilen, das Leben teilen. - AN-gesagt bleibt Ostern, wenn wir füreinander da sind

und miteinander auch im Gebet ein Netzwerk österlicher Hoffnung bilden. - AN-gesagt ist der Wunsch: Frohe Ostern, dass österliche Hoffnung ankommt in

unseren Herzen!

Gedanken von Norbert Kraus, Regionalreferent Schweinfurt:
Wie Sie, werden wir (meine Frau und ich) dieses Jahr nicht in unserer Pfarrei die Kar- und Ostertage im Gotteshaus feiern können. Diese Gemeinschaft - auch die beim traditionellen Osterfrühstück - wird uns fehlen. Dennoch: Ostern fällt nicht aus! Wir werden uns über die Auferstehung Jesu trotzdem freuen und wir werden diese Auferstehungsfreude mit unseren begrenzten Möglichkeiten weitergeben. Daher habe ich in diesen Tagen - mehr als sonst - zu Papier und Stift gegriffen oder auch die Tastatur des PCs bemüht, um Ostergrüße zu verschicken. Wie an den vergangenen Sonntagen steht die Verabredung mit meinen Geschwistern zum gemeinsamen Gottesdienst-Besuch auf dem "Gottesdienst-Plan" - jeder in seiner Wohnung am Fernsehgerät. Danach wird telefoniert! Anhand einer Textvorlage, die uns zugesagt wurde, werde ich eine kleine Osterfeier in unserem Wohnzimmer gestalten. Mit einer Reihe von Freunden haben wir uns bereits verständigt, dass wir uns beim "Emmaus-Gang" in virtueller Weise begegnen werden. Ostern fällt nicht aus!

Gedanken von Volkmar Franz, Regionalreferent Aschaffenburg:
Am meisten wird mir in diesem Jahr fehlen, die wichtigen Gottesdienste der Kar- und Ostertage nicht in einer Gemeinschaft feiern zu können. Ich werde mit meiner Frau gemeinsam gute Impulse zum Feiern und Begehen der Ostergeschehnisse aufnehmen und praktizieren. Dies tun wir die ganze Zeit schon und freuen uns z.B., mit vielen anderen Menschen aus der ganzen Welt das Abendgebet aus Taizé jeden Abend um 20.30 Uhr mit feiern zu können. Die Lieder aus Taizé (www.taize.de) und auch die Lieder von Helge Burggrabe (www.burggrabe.de) tragen und begleiten uns in diesen nicht einfachen Zeiten. Ich wünsche uns allen, dass uns Ostererfahrungen, Auferstehungserfahrungen geschenkt werden, im HIER und JETZT !

Gedanken von Claudia Zinggl, Diözesanreferentin:

Zwei Stichworte sind es, die mir im Begehen dieser Karwoche und in der Vorbereitung auf Ostern immer wieder in den Sinn kommen: Das erste: „durchkreuzt“: Alles, was ich mir vorgenommen habe, ist in der ursprünglichen Planung nicht mehr möglich. Das blockiert mich mehr, als ich mir eingestehen mag. Aber da bin ich, hinsichtlich der FreundInnen von Jesus in der langen Zeit der Kirchengeschichte, in guter Gesellschaft. - Das zweite: „Geduld“ - ein wichtiger Begriff in der Bibel. Gemeint ist damit die Haltung des vertrauensvollen Wartens auf Gott in den Prüfungen des Lebens. Die Hoffnung ist dabei immer mitgedacht. - Ich merke es: Das ist mein Übungsfeld in der kommenden Zeit.

Vielleicht können unsere Aspekte eine Anregung für Sie sein, selbst über Ostern und seinen Stellenwert in unserem Leben als Christen nachzudenken. Wenn Sie dies anderen mitteilen – per Telefon oder Brief – wird die Freude darüber wachsen können.
Das ist umso wichtiger als dieser Brief aus Kostengründen nur per email verschickt wird. Deshalb bitten wir Sie zu überlegen, wen Sie aus Ihrem Umkreis an diesen oder weiteren Themen teilhaben lassen können.
Wie es in den Ostkirchen geschieht, grüßen wir Sie mit dem schönsten Ruf des Kirchenjahres – rufen Sie dies auch einander zu - auf neuen Wegen: „Christus ist auferstanden!“ --- „Ja, er ist wahrhaft auferstanden! - Alleluja!“

Österliche Tage wünschen Ihnen zusammen mit dem Diözesanvorstand des Katholischen Senioren-Forums die Mitarbeiter/innen der Dienststellen Aschaffenburg, Schweinfurt und Würzburg des Katholischen Senioren-Forums Diözese Würzburg!

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