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Aufruf in einer außergewöhnlichen Zeit - ANTWORTEN (3)

Auf den Aufruf des Senioren-Forums zu schreiben, wie ältere Menschen mit der Corona-Krise umgehen, gibt es weitere Antworten:

H.M. aus dem Dekanat Würzburg-Stadt schreibt**:

Mit dankbarer Freude habe ich die Info gelesen. Es ist gut,dass wir als Katholisches Senioren-Forum Kontakte pflegen und die Verantwortlichen inspirieren.

Ja, wir haben andere und gerade für Senioren schwierige Zeiten; gerade bei der älteren Generation geprägt von Angst und Sorge.

Ich selbst führe viele Telefonate, da die Einsamkeit spürbar ist. Nun habe ich aus unserer Musikgruppe (...) eine Dame, die ruft Personen an, sagt einen lieben Gruß von von mir und: „Darf ich ihnen eine Freude machen und etwas auf der Veehharfe vorspielen?“ - So kommen Menschen in Kontakt, die sich eigentlich nicht kennen - für beide eine große Freude.

Ich persönlich arbeite seit dieser Woche von zu Hause. Das heißt ich erstelle Kärtchen (was ich ja schon immer gerne gemacht habe) und Flugblätter mit Gedichten, Rätsel und kleinen Geschichten, die dann in der Klinik an die Patienten verteilt werden. Ja, so vergeht die Zeit und am Ende des Tages bleibt noch Zeit genug für ein Fürbittgebet oder den Gottesdienst im TV Mainfranken.

Bleibt alle gesund und behütet!

S.D. aus dem Dekanat Aschaffenburg-Ost**:

In unserem Ort sind die Senioren alle entspannt und halten sich an die Vorgaben.

Ich habe eine Aktion gestartet: „Freude schenken“. Hier malen die Kinder Bilder mit Botschaften, die ich dann ausdrucke und als Osterpost verteile. An Mitstreiter in der Pfarreiengemeinschaft habe ich diese Idee weitergeleitet.

Zudem werden wir an dem Tag, an dem eigentlich unser (Senioren-) Treffen statt gefunden hätte, ein gemeinsames Gebet sprechen für alle Menschen.

Ich habe "meinen" Senioren versprochen, mich einmal pro Woche telefonisch zu melden und so in Kontakt zu bleiben und wichtige Infos mitzuteilen und nachzuhören, was sie so bewegt, da werde ich die Idee mit dem schreiben auch weitergeben.

Bleiben sie gesund und bis bald!

H. und C.K. aus dem dem Dekanat Karlstadt haben uns folgendes geschrieben**:

Grüß Gott,

wir wohnen in einem Einfamilienhaus direkt am Wald. Der Garten muss jetzt im Frühjahr gepflegt werden, Moos entfernen, hacken, schneiden, usw..

Die schönen Sonnentage regen an, viel Zeit draußen zu verbringen. Der Kontakt zu den Nachbarn besteht über den Zaun, per Telefon oder Internet.

Ein junges Ehepaar hat schon vor Tagen Hilfe beim Einkaufen angeboten. Wir kaufen aber, so lange es geht, noch selbst ein. Als Rentner können wir uns ruhige Zeiten für das Einkaufen aussuchen und den Abstand ohne Probleme einhalten. Zur Desinfektion der Halte- oder Schiebegriffe der Einkaufswagen haben wir ein Spray dabei. Ansonsten waschen wir auch oft unsere Hände.

Mit den Kindern und Enkeln haben wir täglich telefonischen Kontakt. Unser Sohn, der in X. wohnt, aber in Y. sein Geschäft hat, besucht uns mehrmals in der Woche. Er ist aber sehr besorgt und hält auch den Sicherheitsabstand ein.

Wir haben keine Langeweile. Ich benutze den "Hausarrest" damit, neue Bilder zu malen, oder mich mit der Ahnenforschung zu beschäftigen, auch Sudoku oder Kreuzworträtsel helfen, damit keine Langeweile aufkommt.

Das Fernsehen und die übertragenen Gottesdienste sind sehr hilfreich. Allerdings ist es nicht sehr sinnvoll, alle Diskussionen zum Thema "Corona" anzusehen. Es wird Angst verbreitet und Depressionen werden hervorgerufen.

Wir fühlen uns seelisch und körperlich wohl.

Die große Hilfsbereitschaft macht uns Mut - ein Zeichen, dass wir nicht alleine sind. Auch das schnelle Handeln unserer Regierung hilft sicher, die Angst zunehmen und größeren Schaden abzuwenden.

Wir sollten jetzt beten und Gottes Hilfe erflehen. Auch wenn wir keine gemeinsamen Gottesdienste besuchen können. Es gibt viele Möglichkeiten!

H. und M.H. aus dem Dekanat Würzburg rechts des Mains**:

Ein herzliches Grüß Gott allen!

Wir hoffen, Euch und Ihnen allen geht es gesundheitlich gut.

Ich war wohl erst im Krankenhaus, aber wir sind beide mit dem zufrieden, was wir haben.  Meine zwei jungen Mitpatienten haben eine schwere Krankheit diagnostiziert bekommen, das hat mich erst mal sprachlos gemacht.

Aber dann haben wir viel gesprochen miteinander, ich war meistens die Zuhörerin; so konnten wir uns gegenseitig ein wenig helfen.

An alle, die dies lesen: Es gibt also immer noch etwas Schlimmeres als man selber hat. So darf man doch nicht den Mut verlieren, nur weil wir ans Haus gefesselt sind.

Macht es so wie ich und haltet Kontakt über das Telefon mit älteren Menschen, auch jüngere freuen sich über einen Anruf, das bringt für diese und für Euch viel Freude.

T.L. aus dem Dekanat Karlstadt**:

Ich habe von meiner Kur aus meinen Senioren geschrieben und habe gemerkt, dass man mit Kleinigkeiten viele glücklich machen kann! (...)

Jetzt möchte ich euch sagen: Bleibt gesund und GOTTES SEGEN! 

**Persönliche Angaben wurden anonymisiert.

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